Sternbrücke, 22769 Hamburg info@initiativesternbruecke.org

Pressemitteilung vom 21.05.2020

Sternbrücken-Planung soll revidiert werden!  
Initiative begrüßt Vorstoß im Bezirk Altona 

Die Initiative Sternbrücke kann einen ersten großen Erfolg ihrer Proteste gegen den geplanten Neubau der Sternbrücke verzeichnen: Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona hat in seiner gestrigen Sitzung den von der Bahn vorgeschlagenen Entwurf für die neue Sternbrücke parteiübergreifend abgelehnt. Zudem hat er gefordert, dass es schon für die neue Planung (und nicht erst im Anschluss) binnen 6 Monaten ein Beteiligungsverfahren des Bezirks geben soll. Damit werden wesentliche Forderungen der Initiative Sternbrücke von allen (!) Parteien im Bezirk unterstützt.  

Dazu erklären die Sprecher*innen der Initiative Sternbrücke:  
„Wir freuen uns sehr, dass alle Parteien im Bezirk Altona unsere zentrale Forderung nach Neuplanung und Beteiligungsverfahren unterstützen. Das ist in wichtiges Signal an Senat und Bahn. Die bislang zurückgehaltenen Alternativentwürfe müssen jetzt auf den Tisch und die laufende Planung auf Eis gelegt werden. Die Sternbrücke hat ein zeitgemäßes Beteiligungsverfahren verdient.“ 

Zum Hintergrund: Aktuell plant die Deutsche Bahn, die denkmalgeschützte Sternbrücke durch einen völlig überdimensionierten Neubau zu ersetzen, damit die Verkehrsbehörde den Autoverkehr der Stresemannstraße unter der Brücke vierspurig und stützenfrei ausbauen kann.  

Die Initiative Sternbrücke besteht aus Anwohner*innen, Anreiner*innen, Interessensvertreter*innen wie dem Denkmalverein Hamburg e.V. und dem Wagenplatz ZOMIA sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Initiative möchte mit ihrem ortsspezifischen Wissen im Rahmen einer gut strukturierten Beteiligung eine geeignete Lösung für die gesamte Situation rund um die Brücke erreichen. 

Kontakt für Rückfragen:  presse@denkmalverein.de

Ein Kommentar zu „Pressemitteilung vom 21.05.2020

  1. Moin.
    Ich fordere die A7 Querung als Verbindung Ebertalle-Fruchtallee. Das würde den Strese-Verkehr entlasten und Platz für Rad schaffen.
    Arne

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