Sternbrücke, 22769 Hamburg info@initiativesternbruecke.org

Pressemeldung vom 30.08.20

Fit für Mobilitätswende:
ADFC und Initiative Sternbrücke stellen Vision vor

Ein neues Verkehrskonzept des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Hamburg zeigt, wie eine moderne Verkehrsplanung mit der historischen Sternbrücke zu vereinbaren ist. „Neue Geh- und Radwege und eine Vorrangregelung für die Busse machen die Brücke nicht nur attraktiver und sicherer für die Menschen, sondern auch zum Symbol der Mobilitätswende in Hamburg“, sagt Cajus Pruin vom Fahrradclub. Für Autofahrende auf der Stresemannstraße ist je eine Spur in jede Richtung eingeplant, wie es bereits in den Jahren 1991 bis 2002 der Fall war.

Axel Bühler von der Initiative Sternbrücke:
„Jetzt kann der Senat zeigen, wie ernst es ihm mit dem Klima- und Denkmalschutz ist. Eine Sanierung der denkmalgeschützten Brücke und eine Reduktion des Autoverkehrs an der Stresemannstraße wären ein historisches Signal für eine nachhaltige Stadtentwicklung und im Sinne aller Hamburgerinnen und Hamburger.“

Prof. Claus Cajus Pruin vom ADFC Hamburg:
„Wenn Hamburg die Mobilitätswende und seine Klimaschutzziele schaffen will, muss der Senat auch auf Magistralen wie der Stresemannstraße mit sinkenden Kfz-Zahlen planen. Damit ist eine zweispurige Führung an der Sternbrücke problemlos zu schaffen.“ 

Zum Hintergrund:
Dass die Sternbrücke erhalten werden kann, belegt ein gerade veröffentlichtes Gutachten der Kulturbehörde, das von der bundesweiten Fachöffentlichkeit in einem aktuellen Statement unterstützt wird. Für die Stadt Hamburg wäre die Erhaltung der Brücke mit Abstand die günstigste und beste Lösung. Eine Sanierung würde allein von der Bahn bezahlt, während der geplante Neubau mit mindestens 60 Mio EUR von der Stadt bezuschusst werden muss.

Kontakt für Rückfragen: 
Dirk Lau (ADFC Hamburg), Tel.: (040) 32 90 41 16
E-Mail: dirk.lau@hamburg.adfc.de

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