Die Monster-Sternbrücke wird ein Koloss. Eine Stahlkonstruktion, die das Viertel für Jahrzehnte prägen wird – ob es uns gefällt oder nicht. Clubs, Kultur und denkmalgeschützte Gebäude wurden für sie entfernt und abgerissen.
Jetzt geht es darum, was drumherum passiert. Und da haben wir etwas zu sagen.
Das Bezirksamt Altona hat eine Bürgerbeteiligung gestartet. Nach Aussagen der Verantwortlichen soll es diesmal echten Spielraum geben: Alle in Frage kommenden Grundstücke und Gebäude rund um die Brücke sollen in die Überlegungen einbezogen werden. Was daraus wird, hängt auch davon ab, wer sich einbringt. Wenn wir schweigen, entscheiden andere.
Kommt zum ersten Termin:
Montag, 4. Mai 2026, 19–21 Uhr
Aula der Ganztagsgrundschule Sternschanze
Altonaer Str. 38
Beteiligt euch online:
umfeld-sternbruecke.beteiligung.hamburg
Oder meldet euch direkt beim Bezirksamt:
E-Mail: Stadt-und-Landschaftsplanung@altona.hamburg.de
Tel.: 040 / 42811-6041
Wir werden die Bürgerbeteiligung aktiv unterstützen — und zugleich kritisch begleiten. Entscheidend wird sein, ob die Ergebnisse ernst genommen werden, ob transparent geplant wird und ob die Nachbarschaft wirklich Einfluss bekommt. Beteiligung darf keine Kulisse sein und muss Wirkung haben. Wer Millionen in Beton und Stahl steckt, muss jetzt auch Geld in die Hand nehmen für das, was ein Viertel lebenswert macht: Kultur, Nachbarschaft, Freiräume und Aufenthaltsqualität.
Hast Du Lust, dich bei der Initiative Sternbrücke zu engagieren? Dann ist jetzt der richtige Moment. Lernt uns kennen, macht mit. Du kannst uns bei den Kreisel-Demo-Konzerten jeden Donnerstag an der Brücke (um 19:30) treffen und ansprechen. Und wir treffen uns immer montags um 20 Uhr in der Max-Brauer-Allee. Wenn Ihr mal reinschauen wollt, schreibt uns kurz an info@initiativesternbruecke.org .

