Sternbrücke, 22769 Hamburg info@initiativesternbruecke.org

Was wir wollen

Unsere Ziele:

  • Die denkmalgeschützte Brücke sollte erhalten oder nur durch einen Neubau von vergleichbaren Ausmaßen ersetzt werden.
  • Die Stresemannstraße muss auf je eine KfZ-Spur in jede Richtung reduziert werden, um daneben gemischte Rad-/Busspuren zu schaffen.
  • Es sind so viele Altbauten wie möglich zu erhalten.
  • Der Kulturort Sternbrücke muss langfristig gesichert werden.

Wir fordern den rot-grünen Senat auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden für eine Reduzierung des Autoverkehrs, eine nachhaltige Verkehrsentwicklung und nicht zuletzt die selbstauferlegten Klimaziele der Stadt! Die Modernisierung der Sternbrücke muss unter Berücksichtigung aller Interessengruppen zu einem ganzheitlichen Projekt des Stadtteils werden, damit dieser historische und kulturelle Ort nicht zu einem toten Verkehrsknotenpunkt verkommt. 

Die „Initiative Sternbrücke“ ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Gruppen, wie Anwohner*innen, dem Denkmalverein Hamburg e.V., dem Wagenplatz ZOMIA sowie Unterstützer*innen, die sich für eine zukunftsorientierte, lebendige, kulturelle und ökologisch und verkehrspolitisch zeitgemäße Zukunft der Sternbrücke und ihrer Umgebung einsetzen.

Im Einzelnen bedeutet das:

DIE BRÜCKE

Die denkmalgeschützte Brücke ist erhaltensfähig und sollte saniert werden. Die laut der Deutschen Bahn notwendigen Verkehrssperrungen während einer Sanierung sind dringend von unabhängigen Fachleuten zu prüfen. Falls dann objektiv festgestellt wird, dass keine Sanierung möglich ist, muss die Neubau-Planung noch einmal neu aufgerollt und ein offener Wettbewerb für eine städtebaulich überzeugende Konstruktion ausgeschrieben werden. Der aktuell vorgeschlagene Entwurf ist indiskutabel, weil er vollkommen überdimensioniert ist. 

DER VERKEHR

Wir fordern eine Rücknahme des Senatsverlangens zur Stützenfreiheit und Vierspurigkeit unter der Brücke, Einspurigkeit der Stresemannstraße im Bereich Neuer Pferdemarkt bis Kieler Straße zur Einrichtung eines sicheren Fahrradweges (geteilt mit Bussen und Taxis). So war der Verkehr auch 1991-2002 geordnet, und die Unfallrate war deutlich niedriger als davor und danach. Außerdem muss der Transitverkehrs A1/A7 quer durch die Stadt über die Stresemannstraße reduziert und die Einhaltung der Feinstaubgrenzwerte garantiert werden.

GEBÄUDE

Wir fordern die Erhaltung möglichst vieler an die Brücke angrenzender Altbauten, von denen einige unter Denkmalschutz stehen und dennoch laut aktueller Planung abgerissen werden sollen.

KULTUR

Damit verbunden fordern wir die Entwicklung eines kulturellen Nutzungskonzepts für die leerstehenden Gebäude Ecke Max-Brauer-Allee / Stresemannstraße und ggf. den Neubau für lokale Clubs oder andere Kulturinitiativen und Kulturschaffende.