Sternbrücke, 22769 Hamburg info@initiativesternbruecke.org

17.06.21/19:00: Kreiselkonzert Special mit 4Vier-Kollektiv-Superhelden

Yeah. Die Superhelden vom Amt für Superkräfte kommen an die Sternbrücke. Es gibt Musik und Performance.

Nichts soll Euch davon abhalten, auch in Eurem Superkräfte-Outfit zu erscheinen! Ihr müsst ja nicht gleich mit einem Gleitschirm kommen… (…) aber Andeutungen von Superkräfteumhängen, Superschuhe und Supershirts sind natürlich an diesem Abend schwer angesagt. Natürlich (hoffentlich) wird auch das Wetter wieder Super-Gut.

Das wirvier-Kollektiv betreibt derzeit in Altona (beim Mercado) das „Amt für Superkräfte“ als offizielle Anlaufstelle, um Superkräfte zu sammeln, auszubilden und kollektive Kräfte im Stadtteil zu stärken. 

Außerdem wird am Donnerstag das Sieben-Punkte-Manifest vorgestellt, welches wir gemeinsam mit den Initiativen St. Pauli Code Jetzt, Viva La Bernie, Schilleroper und Knallt am Dollsten für eine solidarische Stadtentwicklung verfasst haben.

Kommt vorbei und demonstriert mit uns für den Erhalt der Sternbrücke.

10.06.21: Kreiselkonzert mit Maetzo und ‚wir‘ bei den Superhelden in Altona

Immer (naja fast immer) gibt es Donnerstag unser Kreiselkonzert für den Erhalt der Sternbrücke. Diesmal mit Maetzo: bestes feinfühliges Singer-Songwriter-Feeling für einen sicherlich super Sommer-Abend.
https://www.instagram.com/p/COs3-FMKhWj/

UDNUNDUNDUND:
Wir sind wieder bei den Superhelden in Altona (ab 14 Uhr) und informieren rund um die Sternbrücke und bündeln alle Superkräfte für den Erhalt.

Kreiselkonzert mit Maetzo

03.06. – 19:30 – Kreiselkonzert mit Clara Brauer (leider ausgefallen wegen Wetter…)

Leider ausgefallen… Clara kommt aber einen anderen Tag!
Wir bleiben laut! Clara Brauer bleibt auch laut (und manchmal auch leise)… Die wunderbare Singer-Songwriterin, Gitaristin und Keyboarderin und Loopstationbedienerin kommt zur Sternbrücke.

Wir hoffen, Ihr seid auch da! Es wird klasse (garantiert). Und Ihr könnt mit Eurem Protest ganz legal ein wunderbares Konzert genießen.

Clara Brauer, Kreiselkonzert

27.05.21 Kreiselkonzert mit Jurij Mondaine & Sergio Vasquez!

Wo: Natürlich an der Sternbrücke… Wendekreisel.

Wann: Pünktlich ab 19:30

27.05.21: Aktion mit dem Amt für Superkräfte

In Altona hat das Amt für Superkräfte eröffnet.

Mit Superkräften sollen unsere politischen Probleme gelöst werden. Mit großer Mehrheit wurde die Lösung (der Erhalt) des Problems „Sternbrücke“ von den Bürgern als wichtiges, erstes Anliegen ausgewählt.

Nun sammeln auch wir alle Superkräfte für den Erhalt der denkmalgeschützten Sternbrücke.

Wir sind in Altona:
27.05.2021, ab 11 Uhr
Ottensener Hauptstraße, Ecke Altona Bhf

Es gibt Infos und Musik (ab 16 Uhr). Und wir haben gehört, dass die neuen Superhelden von Altona auch da sind. Vielleicht geben sie ja etwas von ihren Superkräften an Euch ab…

Mehr Infos
Bei Künstlerkollektiv Wir4 … Klick…

Schau das Video (cool!)

(Mit Klick auf das Video stimmts Du den Nutzungsbedinungen von Youtube zu.)

20.05.2021: Kreiselkonzert mit Guacáyo und Max Freigeist, 19:00

Guacáyo und Max Freigeist kommen an die Lieblingsbrücke. Gleich 2 coole Acts an einer Kreiselkonzert-Demo. Kommt raus!

13.05.2021: Kreiselkonzert mit Ri Wesby

Um 19:00 geht es los. Das beliebte Kreiselkonzert zum Erhalt unserer wunderbaren Sternbrücke.

Ri Wesby kreiselkonzert sternbrücke

07.05.2021 : Demo St. Pauli Code Jetzt

Unter dem Motto „Wir bleiben laut“ sammeln wir uns gemeinsam mit vielen anderen am Neuen Pferdemarkt.

07.05. 2021
19h / Neuer Pferdemarkt
Demo – St. Pauli Code Jetzt

Mehr Infos:
Facebook-Link zur Veranstaltung

Das MonsterClubhaus“

Holter di polter!
Der Folgefehler der unerträglichen MonsterBrücke.
Die Stadt Hamburg proudly presents: Das „MonsterClubhaus

Die Stadt Hamburg und Projektentwickler Schierhorn haben mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bahn den Clubs am Standort Sternbrücke einen Bärendienst erwiesen. Die Senatoren verfolgen hier das durchsichtige Interesse, ihrem von vielen Seiten kritisierten Neubauplan einen positiven Spin zu geben. Das MonsterClubhaus steckt zwar voller Ideen, ist aber nicht zu Ende gedacht und es lässt wesentliche Teile der Sternbrückenkultur außen vor.

Die Initiative Sternbrücke setzt sich für den Erhalt der Kultur an der Sternbrücke ein. Die Clubs sind ein Teil dieser Kultur. Anstatt sich für den Erhalt der Brücke einzusetzen und damit auch für den Erhalt ihrer einmaligen Räumlichkeiten in den Kasematten und unter der Brücke, haben die Clubs ein Geschäft mit der Stadt und der Bahn gemacht:

Die Clubs an der Sternbrücke akzeptieren den Abriss eines Denkmals, sie akzeptieren den Abriss von Häusern, sie akzeptieren die Schließung ihrer Räumlichkeiten, sie akzeptieren eine von den Dimensionen und der Gestaltung völlig unpassende Monsterbrücke an der Sternbrücke… – und bekommen dafür ein „MonsterClubhaus“. Mit dieser Planung machen sie kurzerhand das an gleicher Stelle befindliche Künstlerhaus Faktor und auch die Bar227 ohne jede Vorwarnung und Rücksprache platt.

Mal wieder „vergessen“: Bürger:innenbeteiligung

Wie schon bei der Monster-Brückenplanung wurden Anwohner:innen und wichtige Betroffene völlig übergangen. Es gab zu keinem Zeitpunkt Kommunikation über die Clubhaus-Planung, niemand wurde informiert. Die zuvor mehrfach schriftlich und mündlichen gemachten Versprechen (etwa von Verkehrssenator Anjes Tjarks oder der Altonaer Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg), bei der weiteren Umgebungsgestaltung der Brücke die Anwohner:innen im Viertel miteinzubeziehen – und die Fehler bei der Brückenplanung nicht zu wiederholen – sind gebrochen worden.

Wir sind extrem irritiert, dass Senat und Bezirksamt dieses Grundstück in einem intransparenten und strategisch motivierten Verfahren vergeben wollen. Die Deutsche Bahn AG hat nach eigenen Aussagen die Planung mitfinanziert. Es entstand sehr geschickt ein Zusammenhang, den es eigentlich gar nicht gibt: „Eine Rettung der Clubkultur an der Sternbrücke ist nur mit einem Brückenneubau möglich“. Das ist aus unserer Sicht in mehrfacher Hinsicht nicht richtig: a) Es kann auch eine Rettung von Clubs bei Erhalt der alten Brücke geben – und sogar ein Clubhaus und b) es ist nicht klar ob die Räume in den Kasematten bei einer Brückensanierung (und gerade dann) nicht doch zur Verfügung stehen und nutzbar sind.

Ein Ort für Kultur bedingt keinen Brückenneubau

Die bei der Expertenanhörung von Professor Werner Lorenz im Dezember ausgeführten Aspekte, dass ein Neubau der Sternbrücke ökologisch, finanziell und städtebaulich eine Katastrophe sind, geraten inzwischen völlig aus dem Blick. Tatsächlich wird hier seitens der Politik der Versuch unternommen, die Zerstörung eines Baudenkmals und ein umstrittenes Brückenprojekt durch ein (wie auch immer geartetes) Clubhaus zu legitimieren, ungeachtet des noch laufenden Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Brücke. Diese neue Brücke ist aber noch nicht gebaut, ja, sie ist noch nicht einmal genehmigt.

Bisher vorgelegt wurde ein erster Entwurf für ein neues Clubhaus auf dem städtischen Grundstück an der Ecke Max-Brauer-Allee/ Stresemannstraße. Dieser Entwurf ist in Dimension und Masse als direktes städtebauliches Pendant zur geplanten Stabbogenbrücke konzipiert. Die Idee des Architekten, alten Klinker und andere Materialien aus dem Abriss der denkmalgeschützten Brücke in die Fassade zu integrieren, spricht für sich.

Wir sind bestürzt und betrübt, wie die Stadt mit dem Kulturort Sternbrücke umgeht. Mit dem Brückenneubau und dem geplanten monströsen Clubhaus verschwindet sowohl ein wertvolles Baudenkmal und auch die Sternbrückenkultur so wie sie gewachsen ist. Die Kultur wird nicht gerettet! Vielmehr entsteht mit dem Clubhaus ein weiterer Fremdkörper, der ohne weitere Rücksicht und Bürger:innen dieses Viertel implementiert werden soll – wie schon die überdimensionierte Brücke.

Keine phantasievolle Kultur, sondern Monster-Club-Kommerz

Das Konzept des Clubhauses wurde uns vor einigen Tagen von John Schierhorn präsentiert. Wir sind von diesem Konzept nicht überzeugt. Phantasievolle, vielfältige und bürgernahe Kulturkonzepte sehen wir hier bisher nicht. Daher ist der Projekttitel folgerichtig Clubhaus (und nicht Kultur-Haus). Das direkte Nebeneinander der Sternbrückenclubs in einem Clubhaus erhält die (bestehenden) Clubs nicht. Es erschafft etwas Neues. Die Verlagerung der Clubs mit ihrem einmaligen Ambiente mag auf dem Papier und in einem schwungvoll verfassten Konzept funktionieren – nicht aber zwingend in der Realität.

Die Idee des MonsterClubhauses wird vor allem von John Schierhorn in seiner Rolle als Projektentwickler vorgetragen wird. John Schierhorn ist gleichzeitig Mitgesellschafter des Waagenbaus. In jedem anderen Kontext würde die Politik um eine solche Konstellation einen großen Bogen machen.

Die Initiative Sternbrücke setzt sich für einen Erhalt der Sternbrückenkultur und der Kultur an der Sternbrücke ein. Die Sternbrückenkultur soll vielfältig und bunt sein und nicht durch einen Club-Supermarkt dominiert werden, welcher durch eine Kita, Proberäume und die Büros von ein paar gemeinnützigen Organisationen flankiert wird. Wir wollen kein Monsterclubhaus als Begründung für eine Monsterbrücke. Wir stehen weiterhin für den schonenden Umgang mit Ressourcen und den Erhalt ursprünglich gewachsener Kultur.

Wir fordern:

  1. Trennung von Nutzer:inneninteressen und Projektplanung – Ausschreibung der Projektplanung für ein gemeinnütziges Kulturhaus an der Sternbrücke.
  2. Zielbild: Stadtteilkultur und Sternbrückenkultur mit lokaler Prägung und überregionaler Wirkung – und nicht einen Club-Supermarkt.
  3. Beteiligung der Anwohner:innen und direkt Betroffenen an der Konzeption und Gestaltung des Clubhauses.

Scheinlösung der Stadt nur für die großen Clubs, die kleinen lässt der Senat hängen – Erneut Planung ohne Beteiligung der Bürger:innen

Pressemeldung Initiative Sternbrücke, 17.12.2020

Die heute vorgelegten Planungen für mögliche Clubneubauten an der Sternbrücke zeigen, was auf die Lippenbekenntnisse von Senat und Bezirk in Sachen Beteiligung zu geben ist: nichts.

Nach dem Motto ‚Hauptsache gute Nachrichten‘ schieben jetzt Finanzsenator, Verkehrssenator, Kultursenator und Bahn handstreichartig eine luftige Planung der drei bekanntesten Clubs Waagenbau, Fundbuereau und Astrastube nach vorne und verkaufen hübsche 3D-Filmchen als Rettung des Kulturstandortes Sternbrücke.

Allerdings – die Pläne für den riesenhaft wirkenden Club-Neubau haben mit der Sternbrücke, wie sie weit über Hamburg hinaus bekannt ist und die die vielen Unterstützer:innen erhalten wollen (vgl. www.change.org/sternbruecke) rein gar nichts zu tun. Nonchalant wird das Künstlerhaus Faktor beseitigt, die anderen kleinen Bars kommen ebenso wenig vor. 

Die einfallslosen Entwürfe zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie in der Höhe zum geplanten Neubau der Sternbrücke passen. Und wie opportunistisch hier von beiden Seiten vorgegangen wird, zeigt sich darin, dass die Pläne selbstverständlich auch bei einer Sanierung der Brücke umsetzbar wären – und das sofort.

Seit April fordern betroffene Bürger:innen von Senat und Bezirk eine vernünftige Beteiligung an der Planung der Zukunft der Sternbrücke. Die jetzt vorgelegten Pläne für das Club-Haus machen vor allem eines deutlich: Wer den Senat im Hinterzimmer planen läßt, akzeptiert Stück für Stück die Zerstörung der gewachsenen Stadtkultur – Esso-Häuser, Paulihaus und jetzt Sternbrücke sprechen eine deutliche Sprache.

Dazu Axel Bühler von der Initiative Sternbrücke:

„Wir haben erst über die Pressemitteilung von den Neubauplänen des Senats erfahren und sind über die fortgesetzte Kaltschnäuzigkeit im Vorgehen entsetzt. Das Ergebnis ist entsprechend so unausgegoren wie die Planungen zur Monsterbrücke. Murks bleibt Murks. So wollen wir nicht regiert werden!“

Kontakt für Rückfragen: presse@initiativesternbruecke.org