Sternbrücke, 22769 Hamburg info@initiativesternbruecke.org

Nach Senatsenscheidung:
Die Monsterbrücke ist noch lange nicht gebaut

Mobilitätswende geht auch mit Sanierung – Senatsentscheidung politisch mutlos

Die Monsterbrücke ist noch lange nicht gebaut Mobilitätswende geht auch mit Sanierung – Senatsentscheidung politisch mutlos 
Online-Petition für Erhalt der Brücke hat über 4800 Unterstützer:innen

Wir bleiben dabei: Der überdimensionierte Entwurf der Sternbrücke ist mit Blick auf Kultur, Städtebau, Stadtentwicklung und urbanes Leben ein Desaster. Der Senat opfert die Schanze, weil Bürgermeister Peter Tschentscher und Verkehrssenator Tjarks der politische Mut fehlt, eine fehlerhafte Planung zu korrigieren.

Die Sternbrücke als Hemmschuh für die Mobilitätswende darzustellen, ist sachlich falsch und vorgeschoben. Jedes Kind sieht sofort, dass 20 m vor und hinter der Brücke die Stresemannstraße enger bleibt als die Kreuzung unter der neuen Brücke. Mobilitätswende ist – wenn gewollt – mit einer Sanierung machbar. Und Fachleute haben noch vor wenigen Wochen bestätigt, dass die Sanierung für die Stadt die kostengünstigste Lösung wäre.

Mit der Verkündung der Senatsentscheidung in einem Hintergrundgespräch für die Presse setzt Anjes Tjarks die arrogante Politik seiner Vorgänger fort – nicht ein einziges Mal sind in der Sache Sternbrücke in den letzten 15 Jahren Bewohner:innen der Schanze, Gewerbetreibende, Besucher:innen der Clubs an der Entwicklung der Zukunft der Brücke beteiligt worden. So wollen wir nicht regiert werden.

Die gestrige Entscheidung des Senats politisch mutlos und aus unserer Sicht fachlich falsch. Wir fordern die Bürgerschaft auf, die entsprechende Senatsdrucksache (die immer noch nicht vorliegt) in den Ausschüssen unter Einbeziehung von Bürger:innen und der Fachöffentlichkeit gründlich zu prüfen und die Entscheidung zu korrigieren.

Die Initiative wird ihren politischen Kampf um eine bessere Lösung für die Sternbrücke weiterführen. Wir rechnen mit weiteren Protesten im Viertel, wir werden unsere Rechte im Rahmen der öffentlichen Auslegung und Anhörung zur Planung wahren, Klagen gegen den Brückenbau sind in Vorbereitung. Die Monsterbrücke ist noch lange nicht gebaut.

Die Online-Petition für den Erhalt der Sternbrücke und ein vernünftiges Beteiligungsverfahren wird von prominenten Hamburger:innen und bislang mehr als 4800 Unterzeicher:innenunterstützt.(www.change.org/sternbruecke).

Seit März 2020 engagiert sich die Initiative Sternbrücke für die Rettung der Brücke. Die Initiative besteht aus Anwohner:innen, Interessenvertreter:innen wie dem Denkmalverein Hamburg e.V. und dem Wagenplatz ZOMIA sowie interessierten Bürger:innen. Die Initiative möchte mit ihrem ortsspezifischen Wissen im Rahmen einer gut strukturierten Beteiligung eine geeignete Lösung für die gesamte Situation rund um die Brücke erreichen.

Kontakt für Rückfragen: presse@initiativesternbruecke.org

Folge der geplanten Monsterbrücke:
Wird die Max-Brauer-Allee zur Max-Brauer-Straße?

Für den Transport der geplanten Monsterbrücke müssen 44 Bäume gefällt werden. Die Initiative Sternbrücke markiert mit der Protestaktion die geplante Fällung. Die Online-Petition für Erhalt der Brücke hat mehr als 4500 Unterstützer:innen.

Die gesamte Max-Brauer-Allee von der Sternbrücke bis zum Schulterblatt wird seit Sonntagmittag von orangefarbenen Holz-Kreuzen und zahlreichen Plakaten an den Bäumen gesäumt. Die Initiative Sternbrücke protestiert mit der Aktion gegen die geplante Fällung von 44 Straßenbäumen für einen möglichen Neubau der Sternbrücke. Sie fordert stattdessen, die bisherige Neubau-Planung zu stoppen und die Bäume und die historische Brücke samt ihrer Nachbarbebauung zu erhalten.

Die Online-Petition für den Erhalt der Sternbrücke und ein vernünftiges Beteiligungsverfahren wird von prominenten Hamburger:innen und bislang mehr als 4500 Unterzeicher:innen unterstützt (change.org/sternbruecke).

Wenn es nach den Plänen der Deutschen Bahn geht, wird ab 2023 eine überdimensionierte Brückenkonstruktion auf der sogenannten „Brammer Fläche“ vorbereitet. Für deren einmaligen Transport und Einbau anstelle der historischen Sternbrücke plant die Bahn, sämtliche größtenteils über 60 Jahre alten Bäume zwischen Schulterblatt und Sternbrücke zu fällen. Ein solches Vorgehen würde eklatant dem Klima- und Naturschutz der selbsternannten „Grünen Metropole Hamburg“ widersprechen. Der Senat wurde gerade erst dafür kritisiert, dass die Anzahl der Straßenbäume seit Jahren abnimmt und erst in den letzten 5 Jahren 3.500 Bäume verlorengegangen sind.

Gerade ältere Straßenbäume sind in Zeiten des Klimawandels überlebenswichtig, weil sie die Temperaturen in den Städten deutlich senken und damit das Risiko von Hitzetoden senken. Sie speichern zudem CO2, sind wichtiger Lebensraum für Tiere und nicht zuletzt unverzichtbar für einen angenehmen Lebensraum für die Menschen.

Seit März 2020 engagiert sich die Initiative Sternbrücke für die Rettung der Brücke. Die Initiative besteht aus Anwohner:innen, Interessenvertreter:innen wie dem Denkmalverein Hamburg e.V. und dem Wagenplatz ZOMIA sowie interessierten Bürger:innen. Die Initiative möchte mit ihrem ortsspezifischen Wissen im Rahmen einer gut strukturierten Beteiligung eine geeignete Lösung für die gesamte Situation rund um die Brücke erreichen.

Kontakt für Rückfragen: presse@initiativesternbruecke.org

Die Petition unterschreiben: https://change.org/sternbruecke

01.11.20 – 12:00
Großer Umzug für die Bäume

BAUMLOSE ALLEE UND MONSTERBRÜCKE – DIE ZUKUNFT DIESES AREALS?

Mit Musik, Kreuzen und Schildern ziehen wir am 1.11 vom Schulterblatt bis zur Sternbrücke von Baum zu Baum: Wir weisen mit unserer Aktion daraufhin, dass für den Transport einer monströsen neuen Brücke als Ersatz der gegenwärtigen denkmalgeschützten Brücke auch noch 44 Bäume fallen werden!

Grüne Metropole Hamburg ? – Wie passt es in eine moderne Metropole, die sich Klimaziele gesetzt und die Neupflanzung von Bäumen fördert.Stadtbäume sind unbedingt zu erhalten. Sie verarbeiten CO2, speichern dieses im Holz, bieten Abkühlung und Schatten, sind Lebensraum für Tiere … Und schließlich gestalten sie einen schönen angenehmen Lebensraum für Bewohner*innen sowie Besucher*innen.Die 44 Bäume zwischen Schulterblatt und Sternbrücke sind 60 Jahre alt und müssen gefällt werden, weil der Senat und die Bahn beschlossen haben die denkmalgeschützte historische Sternbrücke durch einen monströsen Neubau zu ersetzen:

Nur für den Transport dieser überdimensionalen Brücke werden diese Bäume gefällt!

UNTERSTÜTZT UNSERE AKTION AM 01.11 VON 12–14 UHR
  • 44 Bäume erhalten
  • Eine historische Brücke zu erhalten
  • Eine klimafreundliche Stadt entwickeln
  • Demokratische Beteiligung an der Planung erreichen

Kommt zur angemeldeten Kundgebung, markiert mit uns mit Schildern und Musik die Bäume und unterzeichnet unsere Petition.

PETITON: https://change.org/sternbruecke

Prominente Unterstützung für die Sternbrücke

Wir haben in den letzten Wochen ausgewählte Hamburgerinnen und Hamburger gefragt, wie sie zum geplanten Abriss der Sternbrücke stehen. Um es gleich vorwegzunehmen: Da war niemand so richtig happy! Und alle unterstützen die neue Petition „Sternbrücke erhalten – Klimaschutz jetzt!“. Ihre filmischen Statements veröffentlichen wir in den kommenden Tagen peu a peu auf Facebook, Instagram, Twitter und natürlich hier:

Fatih Akin, Filmemacher
Dr. Nikolas Hill, ehem. Kulturstaatsrat
Bettina Steinbrügge, Kunstverein Hamburg e.V.
Andrea Rothaug, Rockcity Hamburg e.V.
Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli
Jan Delay, Chefstyler
Nina Petri, Schauspielerin
Berit Eichler, Anwohnerin Stresemannstraße
Prof. Dr. Gesa Ziemer, HafenCity Universität
Frank Otto, Medienunternehmer
Peter Lohmeyer, Schauspieler

Seit dem 18. September 2020 können die Hamburgerinnen und Hamburg die Petition „Sternbrücke erhalten – Klimaschutz jetzt!“ unterzeichnen. Mit der Petition sammelt die Initiative Sternbrücke Unterschriften für den Erhalt der historischen Brücke, für eine klimafreundliche Stadt und eine demokratische Beteiligung an der Planung.

Pressemeldung vom 30.08.20

Fit für Mobilitätswende:
ADFC und Initiative Sternbrücke stellen Vision vor

Ein neues Verkehrskonzept des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Hamburg zeigt, wie eine moderne Verkehrsplanung mit der historischen Sternbrücke zu vereinbaren ist. „Neue Geh- und Radwege und eine Vorrangregelung für die Busse machen die Brücke nicht nur attraktiver und sicherer für die Menschen, sondern auch zum Symbol der Mobilitätswende in Hamburg“, sagt Cajus Pruin vom Fahrradclub. Für Autofahrende auf der Stresemannstraße ist je eine Spur in jede Richtung eingeplant, wie es bereits in den Jahren 1991 bis 2002 der Fall war.

Axel Bühler von der Initiative Sternbrücke:
„Jetzt kann der Senat zeigen, wie ernst es ihm mit dem Klima- und Denkmalschutz ist. Eine Sanierung der denkmalgeschützten Brücke und eine Reduktion des Autoverkehrs an der Stresemannstraße wären ein historisches Signal für eine nachhaltige Stadtentwicklung und im Sinne aller Hamburgerinnen und Hamburger.“

Prof. Claus Cajus Pruin vom ADFC Hamburg:
„Wenn Hamburg die Mobilitätswende und seine Klimaschutzziele schaffen will, muss der Senat auch auf Magistralen wie der Stresemannstraße mit sinkenden Kfz-Zahlen planen. Damit ist eine zweispurige Führung an der Sternbrücke problemlos zu schaffen.“ 

Zum Hintergrund:
Dass die Sternbrücke erhalten werden kann, belegt ein gerade veröffentlichtes Gutachten der Kulturbehörde, das von der bundesweiten Fachöffentlichkeit in einem aktuellen Statement unterstützt wird. Für die Stadt Hamburg wäre die Erhaltung der Brücke mit Abstand die günstigste und beste Lösung. Eine Sanierung würde allein von der Bahn bezahlt, während der geplante Neubau mit mindestens 60 Mio EUR von der Stadt bezuschusst werden muss.

Kontakt für Rückfragen: 
Dirk Lau (ADFC Hamburg), Tel.: (040) 32 90 41 16
E-Mail: dirk.lau@hamburg.adfc.de

Pressemeldung 21.08.2020

Stadt vergeudet 60 Mio EUR für überdimensionierte Bahnbrücke

Initiative Sternbrücke fordert Stopp des Planfeststellungsverfahrens

Die Initiative Sternbrücke fordert den Hamburger Senat dringend auf, sich für Erhalt und Sanierung der denkmalgeschützte Sternbrücke einzusetzen, die Finanzzusage von mindestens 60 Mio EUR für den überdimensionierten Neubau-Entwurf der Bahn zurückzuziehen und das laufende Planfeststellungsverfahren für den Neubau politisch zu stoppen. 

„60 Mio EUR für eine überflüssige Monsterbrücke mitten in der Stadt sind nicht vermittelbar. Der Planungsunsinn an der Sternbrücke muss ein Ende haben,“ erklärt Axel Bühler, Sprecher der Initiative Sternbrücke.

Dass die Brücke erhalten werden kann, belegt ein gerade veröffentlichtes Gutachten der Kulturbehörde, das von der bundesweiten Fachöffentlichkeit in einem aktuellen Statement unterstützt wird.

Für die Stadt Hamburg wäre die Erhaltung der Brücke mit Abstand die günstigste und beste Lösung. Eine Sanierung würde allein von der Bahn bezahlt, während der geplante Neubau mit mindestens 60 Mio EUR von der Stadt bezuschusst werden muss. Eine bus- und fahrradfreundliche Verkehrsführung wäre mit der heutigen Sternbrücke problemlos umsetzbar.

Zum Hintergrund:

Die Sternbrücke in Altona ist ein bedeutendes technisches Denkmal, das das Stadtbild von Altona seit bald 100 Jahren prägt und zugleich ein wichtiger Kulturort für ganz Hamburg geworden ist. Dennoch will die Deutsche Bahn AG die Brücke – vor allem aus wirtschaftlichen Gründen – abreißen und durch einen Neubau ersetzen. 

Bei einem Abbruch würden nicht nur die historisch bedeutsame Brücke und ihre Unterbauten mit den darin befindlichen Clubs verloren gehen, sondern es müssten auch mindestens sieben der umliegenden, teils denkmalgeschützten Altbauten abgerissen werden. 

Der aktuell geplante Neubau wäre für das kleinteilige Stadtbild zudem völlig überdimensioniert. Seine Größe begründet sich allein auf der inzwischen veralteten Forderung der Verkehrsbehörde, darunter die Stresemannstraße vierspurig und stützenfrei einrichten zu können. Stadtbild und Baukultur sollen also der autogerechten Stadt geopfert werden, obwohl der Senat sich gerade erst ehrgeizige Klima-Ziele gesetzt hat und das Verkehrsressort seit Kurzem mit Anjes Tjarks einen grünen Senator hat.    

Seit März 2020 engagiert sich die Initiative Sternbrücke für die Rettung der Brücke. Die Initiative besteht aus Anwohnerinnen, Interessenvertretern wie dem Denkmalverein Hamburg e.V. und dem Wagenplatz ZOMIA sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Initiative möchte mit ihrem ortsspezifischen Wissen im Rahmen einer gut strukturierten Beteiligung eine geeignete Lösung für die gesamte Situation rund um die Brücke erreichen.

Statement der Fachöffentlichkeit zur Erhaltungsfähigkeit der Brücke

Bei einem Pressetermin an der Sternbrücke wurde heute ein neues Statement der Fachöffentlichkeit für die Erhaltung der Sternbrücke vorgestellt.

Darin appellieren Institutionen wie der Hamburger Denkmalrat und der Bund Deutscher Architekten Hamburg ebenso wie zahlreiche Hamburger und bundesweite Fachleute für historische Stahlkonstruktionen an den Hamburger Senat, die Brücke zu erhalten.

Anlass ist die Veröffentlichung des Gutachtens zur Erhaltungsfähigkeit der Brücke, das die Kulturbehörde 2018 in Auftrag gegeben hat und das der Brücke noch eine lange Lebensdauer bescheinigt. Die Sanierung des bestehenden Bauwerks wäre obendrein auch noch die mit Abstand günstigste Variante, da hier die Bahn die gesamten Kosten trägt und die Hamburger Steuerzahlenden keine 60 Millionen Euro für einen Neubau beisteuern müssen.

Für Rückfragen oder Bildmaterial stehen wir gerne zur Verfügung unter info@initiativesternbruecke.org.

Autoverkehr an der Stresemannstraße reduzieren!

Offener Brief der Kitas, Schulen und Elternräte rund um die Sternbrücke an den Bürgermeister und den Verkehrssenator der Freien und Hansestadt Hamburg

Hamburg, im Juni 2020

Sehr geehrter Herr Tschentscher, sehr geehrter Herr Senator Tjarks,

als Erzieher*innen, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen an Einrichtungen rund um die Sternbrücke bitten wir Sie, den Autoverkehr an der Stresemannstraße und ihrer Umgebung umgehend und dauerhaft zu reduzieren. Die geplante Erneuerung der Brückensituation sollte dazu genutzt werden, die Anzahl der Autospuren zu reduzieren und nicht auszubauen.

Täglich sind hunderte Kinder entlang der Straße unterwegs, um zu ihren Kitas und Schulen oder wieder nach Hause zu kommen. Sie laufen durch den Autolärm, sie radeln direkt neben riesigen LKWs und sie warten an den Ampeln in den Abgasen und dem Feinstaub. Sie sind dazu gezwungen, sich zahlreichen Stressfaktoren einer zutiefst kinderfeindlichen Umgebung auszusetzen, und immer wieder kommt es auch zu kleinen oder größeren Unfällen.

1991 gab es einen Unfall, bei dem ein neunjähriges Mädchen von einem LKW getötet wurde. Damals reagierte der SPD-Senat nach mehrwöchigen Protesten sehr verantwortungs-bewusst und reduzierte den KfZ-Verkehr auf je eine Spur in jede Richtung. Die beiden äußeren Spuren standen dem Rad- und Busverkehr zur Verfügung, und die Anzahl der Autos und LKWs sank sofort von 43.000 auf 24.000. Im Jahr 2002 jedoch führte der Schill-Senat wieder vier Autospuren ein. Daraufhin stieg sowohl die Anzahl der Fahrzeuge wieder deutlich an, aber auch die Zahl der Verkehrsunfälle war bereits im ersten halben Jahr höher als die in den gesamten Jahren seit 1998.

Angesichts des geplanten Neubaus der Sternbrücke soll der Verkehr neu geordnet werden. Es wäre in unseren Augen ein riesiger Fehler, den Autoverkehr weiter auszubauen und die Kinder noch stärker durch Lärm, Feinstaub und Unfallrisiken zu belasten! Wir bitten Sie inständig, stattdessen wieder die ursprüngliche Verkehrsaufteilung mit je einer Autospur in jede Richtung einzuführen und diese Aufteilung auch für Alternativrouten wie der Holstenstraße zu erwägen, damit der Verkehr nicht dorthin ausweicht. Nur auf diese Weise kann der Straßenraum in dieser Gegend wieder sicher und gesund für die Kinder werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitas, Schulen und Elternräte aus der Nachbarschaft der Sternbrücke:

Elternrat der Grundschule Thadenstraße, Elternrat der Katholischen Schule Altona, KiGa Papillon e.V., Kath. Kindergarten St. Theresien, Kinderladen Tüdelband e.V. , Kindertagesstätte Krokophantsie, Kita Augustenpassage, SterniPark Kinderhaus Wohlersallee, Theodor Haubach Schule

Pressemitteilung vom 10.06.2020

Pressemeldung
Sternbrücke: Pop-up-Bikelane Stresemannstraße am 13.6. von 11 bis 17 Uhr

Am kommenden Samstag, den 13.6. können die Hamburgerinnen und Hamburger von 11 bis 17 Uhr erleben, wie fahrradfreundlich die Stresemannstraße mit reduziertem Autoverkehr wäre: In Kooperation mit ADFC veranstaltet die Initiative Sternbrücke eine „Pop-up-Bikelane“ zwischen der Brücke und dem Neuen Pferdemarkt in beide Richtungen. Mit der Aktion möchte die Initiative darauf aufmerksam machen, dass es höchste Zeit für die Verkehrswende an der Stresemannstraße ist, weil die Lösung für die Erhaltung der historischen Sternbrücke (oder einen stadtbildverträglichen Neubau) in der Reduktion des Autoverkehrs und dem Ausbau der Radwege liegt.

Dazu Sonja Nielbock von der Initiative Sternbrücke:
„Die Stadt muss gemäß ihres Klimaplans den Kfz-Verkehr um über die Hälfte senken. Den zentraleren Stadtteilen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, daher muss auch die Stresemannstraße für Autos einspurig in jede Richtung werden.“

„Ein mutiger Ausbau des Radverkehrs ist Voraussetzung dafür, dass der Senat seine selbstgesteckten Klimaziele einhalten kann«, sagt Jens Deye vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). In seiner Online-Petition »Pop-up-Radwege in Hamburg jetzt«, die inzwischen von fast 11000 Menschen unterschrieben wurde, fordert der Fahrradclub Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher und den designierten Senator für Verkehr und Mobilitätswende Anjes Tjarks auf, den Radfahrenden der Stadt deutlich mehr Platz und eine Fahrspur auf Hauptverkehrsstraßen zu geben: change.org/pop-up-radweg-hamburg.

Zum Hintergrund:
Aktuell plant die Deutsche Bahn, die denkmalgeschützte Sternbrücke durch einen völlig überdimensionierten Neubau zu ersetzen, damit die Verkehrsbehörde den Autoverkehr der Stresemannstraße unter der Brücke vierspurig und stützenfrei ausbauen kann. Der Radverkehr würde davon in keiner Weise profitieren: Östlich und westlich der Sternbrücke ist die Stresemannstraße keine 20 Meter breit und bietet nur Platz für schmale Gehwege und vier Straßenspuren. Neue Radwege wären daher nur möglich, wenn man den Kfz-Verkehr auf zwei Spuren reduziert – dann jedoch kann die Sternbrücke ihre alte Dimension behalten.

Die Initiative Sternbrücke besteht aus Anwohnerinnen, Interessenvertretern wie dem Denkmalverein Hamburg e.V. und dem Wagenplatz ZOMIA sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Initiative möchte mit ihrem ortsspezifischen Wissen im Rahmen einer gut strukturierten Beteiligung eine geeignete Lösung für die gesamte Situation rund um die Brücke erreichen.

Pressemitteilung vom 21.05.2020

Sternbrücken-Planung soll revidiert werden!  
Initiative begrüßt Vorstoß im Bezirk Altona 

Die Initiative Sternbrücke kann einen ersten großen Erfolg ihrer Proteste gegen den geplanten Neubau der Sternbrücke verzeichnen: Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona hat in seiner gestrigen Sitzung den von der Bahn vorgeschlagenen Entwurf für die neue Sternbrücke parteiübergreifend abgelehnt. Zudem hat er gefordert, dass es schon für die neue Planung (und nicht erst im Anschluss) binnen 6 Monaten ein Beteiligungsverfahren des Bezirks geben soll. Damit werden wesentliche Forderungen der Initiative Sternbrücke von allen (!) Parteien im Bezirk unterstützt.  

Dazu erklären die Sprecher*innen der Initiative Sternbrücke:  
„Wir freuen uns sehr, dass alle Parteien im Bezirk Altona unsere zentrale Forderung nach Neuplanung und Beteiligungsverfahren unterstützen. Das ist in wichtiges Signal an Senat und Bahn. Die bislang zurückgehaltenen Alternativentwürfe müssen jetzt auf den Tisch und die laufende Planung auf Eis gelegt werden. Die Sternbrücke hat ein zeitgemäßes Beteiligungsverfahren verdient.“ 

Zum Hintergrund: Aktuell plant die Deutsche Bahn, die denkmalgeschützte Sternbrücke durch einen völlig überdimensionierten Neubau zu ersetzen, damit die Verkehrsbehörde den Autoverkehr der Stresemannstraße unter der Brücke vierspurig und stützenfrei ausbauen kann.  

Die Initiative Sternbrücke besteht aus Anwohner*innen, Anreiner*innen, Interessensvertreter*innen wie dem Denkmalverein Hamburg e.V. und dem Wagenplatz ZOMIA sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Initiative möchte mit ihrem ortsspezifischen Wissen im Rahmen einer gut strukturierten Beteiligung eine geeignete Lösung für die gesamte Situation rund um die Brücke erreichen. 

Kontakt für Rückfragen:  presse@denkmalverein.de